Privatpraxis für Osteopathische Medizin

Der amerikanische Ursprung

 

1892 begründete der amerikanische Arzt Dr. A. T. Still (1828-1917) die Osteopathie. Der Begriff stammt von den beiden griechischen Wörtern Osteon = der Knochen und Pathos = die Krankheit.

 

Dr. Still fand heraus, dass funktionelle Störungen der Wirbelsäule Gesundheitsstörungen im ganzen Körper auslösen können. Dr. Still entwickelte schließlich ein Medizinsystem, mit dem Funktionsstörungen im gesamten Körper behandelt werden können. Viele funktionelle Zusammenhänge, die er damals erkannte, sind heute erforscht und wissenschaftlich bestätigt.

 

1892 gründete Still das erste osteopathische College.

Die Geschichte in Europa

 

Nachdem die Osteopathie in den USA schon sehr lange Teil der medizinischen Grundversorgung ist, ist sie in Europa erst seit einigen Jahrzehnten bekannt. Vor allem in England, aber auch in Frankreich, ist die Osteopathische Medizin fest etabliert.

 

In Deutschland hat sich die Osteopathie erst seit etwa 1980 verbreitet. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Privatschulen, die Osteopathen ausbilden. Die Ausbildung in Deutschland ist bis heute nicht einheitlich geregelt. Dennoch läßt sich sagen, daß eine vollständige osteopathische Ausbildung circa 5 bis 6 Jahre dauert.

 

Die Osteopathie fällt in den Bereich der Heilkunde, das heißt sie darf in Deutschland nur durch Heilpraktiker und Ärzte durchgeführt werden.